33. Weiterbildung in Systemisch-Integrativer Beratung
2026–2028 in München
sowie anschließend möglich Aufbauweiterbildung in systemisch-integrativer Therapie 2028 - 2029
Leitung der Weiterbildung:
-
Dominik Cammerer Diplom Sozialpädagoge (FH), Systemischer Therapeut/Familientherapeut (DGSF), Traumapädagoge (DeGPT), Supervisor (PTK-BLÄK), Mediator in Strafsachen (DBH), Lehrtherapeut für systemische Therapie/Familientherapie (DGSF)
Unsere Weiterbildung ist:
- als Modulsystem konzipiert
- methoden-integrativ und kreativ
- auf das Mehrpersonensetting fokussiert
- Die Weiterbildung ist von der DGSF zertifiziert.
- Sie ist in zwei Module unterteilt.
- Die Teilnehmer*innen können wählen, ob sie sich für die Weiterbildung als Ganzes entscheiden, oder nur einzelne Module absolvieren.
- Wer alle vier Module inklusive zugehöriger Supervision, Intervision, den Nachweis von systemischer Praxis sowie das Abschlusskolloquium erfolgreich absolviert, erhält das Zertifikat in Systemisch-Integrativer Paar- und Familienberatung und kann das DGSF – Zertifikat „Systemische*r Berater*in/Familienberater*in (DGSF) beantragen.
- Wichtiger Hinweis: Ab 2028 bieten wir ein vollkommen neu überarbeitetes Curriculum für die Aufbau-Weiterbildung zum „Systemisch-Integrativen Paar- und Familientherapeuten (MiSiT e.V.)“ an. Diese Aufbau-Weiterbildung kann ebenfalls anschließend durch die DGSF zum Systemischen Therapeuten/Familientherapeuten (DGSF) zertifiziert werden.
- Wer nur ein einzelnes Modul belegt, erhält dafür eine Teilnahmebescheinigung (Fortbildung) für das jeweilige Modul.
- Die gesamte Weiterbildung zum Systemisch-Integrativen Berater dauert etwas über zwei Jahre.
- Die Weiterbildung umfasst 570 Unterrichtseinheiten (UE´s), eine Unterrichtseinheit (UE) entspricht 45 Minuten.
- Die Seminare dauern in der Regel drei Tage, immer Donnerstag mit Samstag (3 x 8 UE = 24 UE).
- Die Supervisionstage finden immer am Samstag statt, jeweils 8 UE á 45 Minuten.
- Die Intervisionsgruppen gestalten selbst, an welchem Wochentag und wo sie sich treffen und auf wie viele Termine sie die erforderlichen Unterrichtseinheiten verteilen.
Module
Modul I: Basiskompetenz in systemischer Therapie und Beratung |
Seminar 1 |
Grundlagen und Grundprinzipien der systemischen Therapie und Beratung |
26.-28.02.2026 |
Seminar 2 |
Beziehungsgestaltung und systemisches Handwerk |
23.-25.04.2026 |
Seminar 3 |
Planung und Durchführung von Therapie und Beratung |
09.-11.07.2026 |
Seminar 4 |
Der beraterische Prozess |
08.-10.10.2026 |
Modul II: Systemische Beratung in unterschiedlichen Systemen und Kontexten |
Seminar 1 |
Familien mit Säuglingen und Kleinkindern |
Nov/Dez 2026 |
Seminar 2 |
Familien mit Schulkindern |
Neujahr 2027 |
Seminar 3 |
Familien mit Jugendlichen |
Frühjahr 2027 |
Seminar 4 |
Paarberatung (Partner:innentag) |
Herbst 2027 |
Familien-Rekonstruktion |
Zwei Seminare à 3 Tage |
Sommer 2027 |
Seminar 5 |
Trennung und Scheidung |
Winter 2027 |
Seminar 6 |
Unterschiedliche Formen des familiären Zusammenlebens |
Neujahr 2028 |
Seminar 7 |
Unterschiedliche Systeme, wie Gruppen, Teams, Institutionen und Organisationen |
Frühjahr 2028 |
Anforderungen der Weiterbildung in Systemisch-Integrativer Beratung: |
Theorie und Methodik 220 UE |
Supervision: 100 UE |
Selbsterfahrung: 100 UE |
Intervision: 80 UE |
Systemische Praxis: 70 UE |
Gesamt: 570 UE |
Kosten für die Weiterbildung:
- Bei Teilnehmer:innen, die sich für die gesamte Weiterbildung entscheiden bzw. verpflichten, kostet jeder Weiterbildungstag 155.- EUR
- Bei 33 Tagen Seminar, 12 Tagen Supervision, 3-6 Tage Familienrekonstruktion (je nach Gruppengröße) ergeben sich: 7.905,- EUR.
- Für das Abschlusskolloquium werden 350 .- EUR erhoben.
- Es kommen gegebenenfalls für die Unterbringung und Verpflegung bei den Tagen der Familienrekonstruktion noch entsprechende Kosten hinzu.
- Teilnehmer:innen, die einzelne Module als Fortbildung buchen, zahlen pro Weiterbildungstag 160,- EUR. Hierbei kommt es darauf an, ob die Teilnehmer:innen an den Supervisionen und Intervisionen teilnehmen, je nach dem gestalten sich die Kosten.
- Die Seminargebühr/Supervisionsgebühr wird zum jeweiligen Seminar fällig und muss kurz vorher entrichtet werden. Die Entrichtung der Gebühr berechtigt zur Teilnahme am Seminar.
Ort
- Alle Seminare finden in München statt. Die Familienrekonstruktion und die Supervisionen können auch außerhalb Münchens stattfinden.
Aufnahmebedingungen:
- Zugelassen sind Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und andere Fachkräfte der psychosozialen Versorgung
- Voraussetzung für das Zertifikat: Systemische*r Berater*in (DGSF) ist in der Regel ein Hochschulabschluss im Bereich der Humanwissenschaften und psychosoziale Praxiserfahrung oder
- ein qualifizierter Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3- jährige Berufsausbildung) oder
- ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld oder
- ein qualifizierter Berufsabschluss (mind. 2-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld und Abschuss einer anderen Weiterbildung im Spannungsfeld von Person, Rolle oder Institution, Umfang mind. 100 UE
- Bereitschaft für einen selbsterfahrungsorientierten Lernprozess.
- Möglichkeit zur Umsetzung systemischer Beratung mit Familien, Paaren und Gruppen während der Weiterbildung.
- Möglichkeit zur beraterischen Arbeit mit Familien und anderen Systemen
- Möglichst Therapie-Selbsterfahrung
Abschlusszertifikat:
Weiterbildung in systemisch-integrativer Beratung
Voraussetzungen für die Erteilung:
- Teilnahme an allen Seminaren
- Regelmäßige Mitarbeit in der Supervisionsgruppe
- Regelmäßige Mitarbeit in der Intervisionsgruppe
- Die Weiterbildungsteilnehmer:innen führen bis max. zwei Jahre nach Beendigung der Weiterbildung) mindestens 70 Beratungsstunden unter Begleitung der Supervision durch.
- Die Teilnehmer:innen weisen 2 ausführlich dokumentierte abgeschlossene Beratungsprozesse (Fallberichte) nach, von denen ein Prozess mindestens 5 Sitzungen umfasst.
- Während der Weiterbildung sind mindestens 2 Arbeitssitzungen (davon 1 Arbeitssitzung live) in der Supervision vorzustellen. Ein besonderer Fokus sollte dabei auf das Mehrpersonensetting gelegt werden.
- Erfolgreiche Teilnahme am Abschlusskolloquium
Mit diesem Abschlusszertifikat kann bei der DGSF die Zertifikation zum „Systemische*r Berater*in (DGSF) beantragt werden.