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Systemische Therapie und Paarbeziehung 2019

Vierteilige Fortbildungsreihe:

Referentin Elisabeth Breit-Schröder
Elisabeth Breit-Schröder
Referentin Johanna Purschke-Öttl
Johanna Purschke-Öttl
Referent Dominik Cammerer
Dominik Cammerer

Das Münchner Institut für Systemisch-Integrative Therapie (MiSiT) bildet seit über 40 Jahren erfolgreich psychosoziale Fachkräfte zu Paar- und FamilientherapeutInnen aus. Wir bieten diese Weiterbildung nun im Modulsystem an. Jedes Modul besteht aus vier Seminaren á 3 Tagen zzgl. Supervision und kann, unabhängig von der vollständigen Weiterbildung zum Paar- und Familientherapeuten, auch einzeln als Fortbildung gebucht werden. Das Modulsystem bietet Fachkräften die Chance, einzelne Thematiken und Methodiken unter systemischen Gesichtspunkten zu vertiefen und im Rahmen von Supervisionstagen einzuüben.

Die einzelnen Seminare des Moduls Systemische Therapie und Paarbeziehung

1. Seminar Paarberatung und Paartherapie I
Elisabeth Breit-Schröder
28. – 30. März 2019
2. Seminar Paarberatung und Paartherapie II
Elisabeth Breit-Schröder
30. Mai – 1. Juni 2019
3. Seminar Trennung und Scheidung
Johanna Purschke-Öttl
19. – 21. September 2019
4. Seminar Unterschiedliche Formen des familiären Zusammenlebens
Dominik Cammerer
7. – 9. November 2019
zzgl. 5 Supervisionstage: Februar bis Dezember 2018
  • Ort: Die Seminare finden in München, Lessingstr. 8, statt.
  • Kosten:Pro Seminartag bzw. Supervisionstag 110,- EUR
    für das gesamte Modul incl. Supervision: € 1.870,- EUR
  • Anmeldung:siehe unten
  • Auskunft:über unser Sekretariat: 089 / 307 246 37 oder auf Wunsch auch in Form eines persönlichen Gesprächs

Seminarinhalte:

Seminar 1: Paartherapie I: Elisabeth Breit-Schröder

Partnerwahl und Paardynamik. Vom "Kollusions- zum Koevolutionsmodell" (Dicks/Willi). Bindungs- und Interaktionserfahrungen in der Kindheit und ihre Auswirkungen auf die Partnerschaft. Auftragsklärung, Formulierung eines Arbeitsangebots. Die Geschichte des Paares und wie sie als Ressource genutzt werden kann. Klippen und Hürden in der Arbeit mit Paaren. Paargespräche als Teil einer Familientherapie. Die Bedeutung des Geschlechts der Therapeutin/des Therapeuten. Handwerkszeug für die Paartherapie.

Seminar 2: Paartherapie II: Elisabeth Breit-Schröder

Lebenszyklen einer Langzeitpartnerschaft: von der Verliebtheit zur Bindung und zum Alltag in der Paarbeziehung. Regulierung von Intensität, Nähe und Distanz, Autonomie und Verbundenheit, Geben und Nehmen. Kommunikationsstile. Umgang mit der Unterschiedlichkeit der Partner. Unterbrechen von Teufelskreisen und Aufbau positiver Feedbackschleifen. Interventionen zur Verbesserung der Mentalisierungsfähigkeit sowie zur Konfliktbearbeitung. Weiteres paartherapeutisches Handwerkszeug.

Seminar 3: Trennung und Scheidung: Johanna Purschke-Öttl

Hintergründe von Trennung und Scheidung aus gesellschaftlicher und systemischer Sicht. Die Situation der Partner. Die Veränderungen im Familiensystem und die Bedeutung der Herkunftsfamilien. Die Situation der Kinder und ihre Reaktionen auf die Trennung der Eltern in den verschiedenen Entwicklungsphasen. Einbeziehung der Kinder und Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse bei der Erarbeitung zukunftsorientierter Lösungen. Fragen des Settings sowie des methodischen Vorgehens: Ambivalenz- bzw. Trennungsberatung,. Kooperation mit anderen Berufsgruppen/Institutionen.

Seminar 4: Unterschiedliche Formen des familiären Zusammenlebens: Dominik Cammerer

Alleinerziehende-, Stief- / Patchwork-, Pflege- und Adoptivfamilien sowie Familien mit schwulen / lesbischen Eltern (Regenbogenfamilien) stellen einen zunehmend höheren Anteil familiärer Lebensformen dar. Systemische Besonderheiten der einzelnen Familienformen. Die Rolle des abwesenden bzw. außerhalb lebenden Elternteils. Die spezifische Situation von Alleinerziehenden. Neu zusammengesetzte Familien: Mythen, Belastungsfaktoren und Entwicklungspotentiale. Die spezifische Situation von Pflege- und Adoptivfamilien sowie von gleichgeschlechtlichen Familien. Die Bedürfnisse der Kinder. Die sich aus den jeweiligen Besonderheiten ergebenden Konsequenzen für Beratung und Therapie.