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Systemische Therapie und Paarbeziehung 2017

Vierteilige Fortbildungsreihe:

Referentin Elisabeth Breit-Schröder

Elisabeth Breit-Schröder





Referent Hans Dusolt

Hans Dusolt

Das Münchner Institut für Systemisch-Integrative Therapie (MISIT) bildet seit 40 Jahren erfolgreich psychosoziale Fachkräfte zu Paar- und FamilientherapeutInnen aus. Wir bieten diese Weiterbildung nun im Modulsystem an. Jedes Modul besteht aus vier Seminaren á 3 Tagen zzgl. Supervision und kann, unabhängig von der vollständigen Weiterbildung zum Paar- und Familientherapeuten, auch einzeln als Fortbildung gebucht werden. Das Modulsystem bietet Fachkräften die Chance, einzelne Thematiken und Methodiken unter systemischen Gesichtspunkten zu vertiefen und im Rahmen von Supervisionstagen einzuüben.

Die einzelnen Seminare des Moduls Systemische Therapie und Paarbeziehung

27. – 29.04.2017 Paarberatung und Paartherapie I / Elisabeth Breit-Schröder
22. – 24.06.2017 Paarberatung und Paartherapie II / Elisabeth Breit-Schröder
21. – 23.09.2017 Trennung und Scheidung / Hans Dusolt
23. – 25.11.2017 Unterschiedliche Formen des familiären Zusammenlebens / Hans Dusolt
zzgl. 5 Supervisionstage: Mai bis Dezember 2017
  • Ort: München, Lessingstr. 8 (U 4/5 Theresienwiese)
  • Kosten: vier Seminare incl. 5 Supervisionstage: € 1.870 Euro
  • Auskunft und Anmeldung: über unser Sekretariat: 089 / 307 246 37

Seminarinhalte:

Seminar 1: Paartherapie I

Partnerwahl und Paardynamik. Vom "Kollusions- zum Koevolutionsmodell" (Dicks/Willi). Bindungs- und Interaktionserfahrungen in der Kindheit und ihre Auswirkungen auf die Partnerschaft. Auftragsklärung, Formulierung eines Arbeitsangebots. Die Geschichte des Paares und wie sie als Ressource genutzt werden kann. Klippen und Hürden in der Arbeit mit Paaren. Paargespräche als Teil einer Familientherapie. Die Bedeutung des Geschlechts der Therapeutin/des Therapeuten. Handwerkszeug für die Paartherapie.

Seminar 2: Paartherapie II

Lebenszyklen einer Langzeitpartnerschaft: von der Verliebtheit zur Bindung und zum Alltag in der Paarbeziehung. Regulierung von Intensität, Nähe und Distanz, Autonomie und Verbundenheit, Geben und Nehmen. Kommunikationsstile. Umgang mit der Unterschiedlichkeit der Partner. Unterbrechen von Teufelskreisen und Aufbau positiver Feedbackschleifen. Interventionen zur Verbesserung der Mentalisierungsfähigkeit sowie zur Konfliktbearbeitung. Weiteres paartherapeutisches Handwerkszeug.

Seminar 3: Trennung und Scheidung

Hintergründe von Trennung und Scheidung aus gesellschaftlicher und systemischer Sicht. Die Situation der Partner. Die Veränderungen im Familiensystem und die Bedeutung der Herkunftsfamilien. Die Situation der Kinder und ihre Reaktionen auf die Trennung der Eltern in den verschiedenen Entwicklungsphasen. Einbeziehung der Kinder und Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse bei der Erarbeitung zukunftsorientierter Lösungen. Fragen des Settings sowie des methodischen Vorgehens: Ambivalenz- bzw. Trennungsberatung,. Kooperation mit anderen Berufsgruppen/Institutionen.

Seminar 4: Unterschiedliche Formen des familiären Zusammenlebens

Alleinerziehende-, Stief- / Patchwork-, Pflege- und Adoptivfamilien sowie Familien mit schwulen / lesbischen Eltern (Regenbogenfamilien) stellen einen zunehmend höheren Anteil familiärer Lebensformen dar. Systemische Besonderheiten der einzelnen Familienformen. Die Rolle des abwesenden bzw. außerhalb lebenden Elternteils. Die spezifische Situation von Alleinerziehenden. Neu zusammengesetzte Familien: Mythen, Belastungsfaktoren und Entwicklungspotentiale. Die spezifische Situation von Pflege- und Adoptivfamilien sowie von gleichgeschlechtlichen Familien. Die Bedürfnisse der Kinder. Die sich aus den jeweiligen Besonderheiten ergebenden Konsequenzen für Beratung und Therapie.