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Basiskompetenz in Systemischer Therapie 2017

Vierteilige Fortbildungsreihe:

Referentin Elisabeth Breit-Schröder

Elisabeth Breit-Schröder





Referentin Andrea Opitz-Gerz

Andrea Opitz-Gerz

Das Münchner Institut für Systemisch-Integrative Therapie (MISIT) bildet seit über 30 Jahren erfolgreich psychosoziale Fachkräfte zu Paar- und FamilientherapeutInnen aus. Wir bieten diese Weiterbildung nun im Modulsystem an. Jedes Modul besteht aus vier Seminaren á 3 Tagen zzgl. Supervision und kann, unabhängig von der vollständigen Weiterbildung zum Paar- und Familientherapeuten, auch einzeln als Fortbildung gebucht werden. Das Modulsystem bietet Fachkräften die Chance, einzelne Thematiken und Methodiken unter systemischen Gesichtspunkten zu vertiefen und im Rahmen von Supervisionstagen einzuüben.

Die einzelnen Seminare des Moduls Basiskompetenz in Systemischer Therapie

16. – 18.03.2017 Grundlagen / Dipl.-Psych. Elisabeth Breit-Schröder
18. – 20.05.2017 Therapeutische Beziehungsgestaltung / Dipl.-Psych. Elisabeth Breit-Schröder
28. - 30.09.2017 Planung und Durchführung von Therapie und Beratung / Dipl.-Psych. Andrea Opitz-Gerz
30.11.– 02.12.2017 Der therapeutische und beraterische Prozess / Dipl.-Psych. Elisabeth Breit-Schröder
zzgl. 5 Supervisionstage: April bis Dezember 2017

1. Supervision am 22.04.2017 in München-Lehel, Gruppe A
1. Supervision am 13.05.2017 in München-Sendling, Gruppe B 
  • Kosten: vier Seminare incl. 5 Supervisionstage: € 1.870.-
  • Auskunft und Anmeldung: über unser Sekretariat: 089 / 307 246 37

Seminarinhalte:

Seminar 1: Grundlagen

Seminarregeln, Lehr- und Lernmethoden, inhaltliche Grundprinzipien. Zielsetzungen der Weiterbildung. Gegenseitig sich kennen lernen. Bildung der Supervisions- und Intervisionsgruppen. Die Bedeutung des systemtherapeutischen Ansatzes. Nonverbale Systemübung. Demonstration eines Erstinterviews mit Rollenspielfamilie. Übung: Erstgespräch. Positives Umdeuten (Reframing). Theorie: Systemisches Denken, System und Systemtheorie

Seminar 2: Therapeutische Beziehungsgestaltung

Therapeutische Grundhaltungen, ethische Aspekte. Erstkontakt, Überweisungskontext. Systematik Erstgespräch: Joining, Anliegen, Auftrag, Kontextklärung, Kontrakt. Informationsgewinnung, systemische Gesprächsführung. Demonstration eines Erstgesprächs mit einer Familie. Beobachtung und Analyse der Kommunikation. Familienstruktur. Diagnostische Aspekte. Wirklichkeitskonstruktionen und Erklärungsmodelle, Ressourcen und Lösungskompetenzen der Familie. Hypothesenbildung. Theorie: Kommunikation und Kommunikationsmodelle.

Seminar 3: Planung und Durchführung von Therapie und Beratung

Grundsätzliche Überlegungen zu Therapie und Beratung. Entwicklung von Zielen. Veränderungen 1. und 2. Ordnung. Fragen als Interventionen. Möglichkeiten der Musterunterbrechung: an der Kommunikation ansetzende Interventionen, Doppeln, Arbeit mit Metaphern, Externalisierung; strukturelle Techniken, Skulptur- und Dramatisierungstechniken. Theorie: Konstruktivismus und Konstruktionismus. Kybernetik 1. und 2. Ordnung.

Seminar 4: Der therapeutische und beraterische Prozess

Das therapeutische System: Rolle und Funktion des systemischen Therapeuten bzw. Beraters. Dauer und Abstand der Sitzungen, Gesamtdauer der Therapie/Beratung. Settingfragen. Typische Schwierigkeiten im Verlauf von Therapie und Beratung. Umgang mit Widerstand. Formen und Möglichkeiten der Kotherapie. Möglichkeiten der systemischen Arbeit mit Einzelnen. Beendigung der Therapie bzw. Beratung. Dokumentation. Evaluation. Überblick über die Geschichte der Familientherapie, familientherapeutische Schulen.