15. Januar 2011 (09:30 – 18:30 Uhr!)
Veranstalter: Münchner Familienkolleg
Gefühle bestehen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung dysfunktionaler Emotionen mit einzubeziehen.
Die Prozess- und Embodiment-fokussierte Psychologie (PEP) ist das Resultat der konsequenten prozessorientierten Weiterentwicklung der Energetischen Psychologie. Sie ist eine die Selbstwirksamkeit aktivierende Zusatztechnik, die sich gut in die allgemeine Psychotherapie, ins Coaching, in die Stressmedizin, in die psychosomatische Grundversorgung und in die Traumatherapie integrieren lässt. Mit PEP lassen sich dysfunktionale Emotionen vergleichsweise leicht und schnell und trotzdem anhaltend verändern. Darüber hinaus stellt PEP eine gute Selbsthilfetechnik für Klienten dar. In der PEP werden dysfunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels multipler neuronaler Stimulationen (Klopfen auf Akupunkturpunkten, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen, etc.) verändert.
Des Weiteren wird die Selbstbeziehung konsequent durch Selbstakzeptanzübungen verbessert, was erfahrungsgemäß auch zu einer Verbesserung der Beziehung zu anderen führt.
Für Therapeuten hat sich PEP als selbstfürsorglicher Schutz vor Burn-out und sekundärer Traumatisierung bewährt. Durch die Integration von PEP in die bekannten Behandlungsmethoden ergeben sich trotz der ungewöhnlichen Veränderungsgeschwindigkeit erstaunlich tief greifende Wirkungen.
PEP ist auch gekennzeichnet durch die Integration von Leichtigkeit und Humor und dies auch bei so genannten "schweren Themen"
Der Kurzworkshop ist dazu gedacht, Grundzüge von PEP kennen zu lernen und an sich selbst auszuprobieren.
Theorie-Inputs, Gruppenübungen, Einzeldemonstrationen, Diskussion
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Michael Bohne, Bohne ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Neben der fachärztlichen Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie und Verhaltenstherapie hat er sich fortgebildet in Systemischer Therapie, Hypnotherapie, EMDR, Struktur- und Familienaufstellung und Energetischer Psychologie. Außerdem hat er Arbeitswissenschaft studiert. Er ist auch tätig als Auftritts-Coach für Opernsänger und klassische Musiker, als Trainer und Coach für verschiedene Profiorchester, als Gastdozent an mehreren Musikhochschulen, auch als Trainer für Fernseh- und Radiomoderatoren von ARD und ZDF. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themen Energetische Psychologie und Auftrittsoptimierung. |